Darsteller: Frida Hornemann (Lea), Max Riemelt (Matze, Leas Vater), Eva Löbau (Kati, Leas Tante), Rahel Ohm (Christel, Leas Großmutter), Gina Henkel (Rieke, Leas Mutter), Peter René Lüdicke (Friedrich, Leas Großvater), Florian Lukas (Arthur), Florian Geißelmann (Edgar, Leas Cousin), Thomas Schubert (Raphael), Ida Fischer (Bonny), Yvon Sable Moltzen (Henri, Leas Bruder), u.v.a.
Regie: Eva Trobisch
INHALT
Lea (Frida Hornemann) hat sich bei einer Castingshow beworben. Der Redakteur fragt: "Wer Bist Du und was macht Dich aus?" Lea weiß es nicht und beginnt, nach einem passenden Ich zu suchen.
Unterdessen wird in ihrem Heimatort das Museum kostspielig aus EU-Töpfen saniert, während zeitgleich die Pension ihrer Familie ums wirtschaftliche Überleben kämpft.
Leas Familie, das sind ihre Eltern, Matze (Max Riemelt) und Rieke (Gina Henkel), frisch getrennt, da Rieke schwanger von einem neuen Mann ist - allerdings noch recht ungeübt in den neuen Familienverhältnissen.
Ihre Großeltern, die ebenfalls selbst genug Probleme haben, miteinander und mit ihrem Waldhotel, das in der abgelegenen Region mehr Geld verschlingt als es einbringt.
Und ihre Tante Kati (Eva Löbau), in der Lea zwar ein Vorbild sieht, die sich aber mit ihrem kulturhistorischen Anspruch als Museumsleiterin in der ostdeutschen Provinzstadt gerade keine Freunde macht. Auch in der eigenen Familie nicht.
Selbst Leas beste Freundin Bonny (Ida Fischer) ist anderweitig beschäftigt, denn sie ist frisch verliebt in Leas aktivistischen Cousin Edgar. Wer also ist die Kandidatin Lea – welche Homestory lässt sich daraus machen?
"Etwas ganz Besonderes" ist eine Familiengeschichte. Und eine Gemengelage. Der Film erzählt die Geschichte der Teenagerin Lea, die an einer Castingshow teilnimmt und als Kandidatin die Frage beantworten soll, was sie ausmacht. Auch ihre Familie hat eine Meinung dazu – jeweils eine eigene. Mit ihrem dritten Spielfilm nach "Alles ist gut" und "Ivo" ist Eva Trobisch ein liebevoll-schmerzhaftes Familienporträt gelungen. Dabei konnte sich die Regisseurin und Drehbuchautorin auf ein exzellentes Ensemble verlassen – allen voran Neuentdeckung Frida Hornemann als Lea, die mit einer beeindruckenden, oft aufgestaut wirkenden Zurückhaltung spielt. Gefolgt von Max Riemelt ("Zwei zu eins", "Die Vorkosterinnen") als Vater Matze, der darum bemüht ist, alles zusammen zu halten. In weiteren Rollen: Eva Löbau ("Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße", "Das Lehrerzimmer"), Peter René Lüdicke ("Fly", "Whatever Happens Next"), Rahel Ohm ("Ferien vom Leben", "Einer wie Bruno"), Gina Henkel ("Wann kommst du meine Wunden küssen?", "Gut gegen Nordwind") sowie Florian Lukas ("Good Bye Lenin!", "Die drei ??? und der Karpatenhund"). Die Bildgestaltung des Films hat Adrian Campean übernommen und zum herausragenden Team hinter der Kamera gehörten desweiteren Renate Schmaderer (Szenenbild), Waris Klampfer (Kostümbild), Laura Lauzemis (Montage) uvm.