Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden

Filmplakat © siehe Verleih
(Ventajas de viajar en tren)
Spanien / Frankreich, 2019

Genre: Komödie / Mystery / Thriller
Bundesstart: 20. 08. 2020
Länge: 103 Min.
FSK: ab 16 Jahren
Verleih / Copyright: © 2020 Neue Visionen Filmverleih GmbH / Fotos: © David Herranz

STAB

Darsteller: Luis Tosar (Martín Urales de Úbeda), Pilar Castro (Helga Pato), Ernesto Alterio (Ángel Sanagustín), Quim Gutiérrez (Emilio), Belén Cuesta (Amelia Urales de Úbeda), Macarena García (Rosa), Javier Godino (Cristóbal de la Hoz), Javier Botet (Gárate), Stéphanie Magnin Vella (Doctora Linares), Gilbert Melki (Leandro Cabrera), Ramón Barea (Padre Martín), Iñake Irastorza (Madre Martín), Alberto San Juan (W), Manuel Morón (Hombre canoso), Maiken Beitia (Mujer delgada), u.v.a.

Regie: Aritz Moreno
INHALT

Die Verlegerin Helga Pato (Pilar Castro ) wird während einer Zugfahrt von dem Psychiater Ángel Sanagustin (Ernesto Alterio) angesprochen. Um die Zugfahrt etwas angenehmer zu gestalten, beginnt er, ihr seine Lebensgeschichte und insbesondere von seinem ungewöhnlichsten Fall zu erzählen:

Die Geschichte des Patienten, der Soldat war: Im Krieg begegnete er einer Ärztin, die ein Kinderkrankenhaus unter den widrigsten Umständen erhalten möchte und dabei auf eine zwielichtige Gestalt stößt, die Verstörendes erblickt.

Nach dem Matroschka-Prinzip wird Helga Pato in immer tiefere Schichten der Erzählung hineingezogen. Das zufällige Zusammentreffen mit dem Psychiater wird unwiderruflich die Zukunft der Verlegerin als auch die der Figuren aus den Geschichten bestimmen, die in einer Serie von unvorhersehbaren Ereignissen verwickelt sind, die sich Schicht für Schicht ineinander verweben, bis sie einen wahnsinnigen Höhepunkt erreichen ...
Szenenbild © siehe Verleih
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INFO

In bester Tradition surrealistischen Filmemachens ist "Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden" eine schräge, visuelle und bisweilen zutiefst beunruhigende Komödie. Regisseur Aritz Moreno ("Cólera", "¿Por qué te vas?") hat einen brillanten Film geschaffen, in dem die Kunst des Erzählens selbst zur Hauptfigur wird, als würden Luis Buñuel ("Der diskrete Charme der Bourgeoisie", "Dieses obskure Objekt der Begierde", "Un chien andalou") und Salvador Dalí ("Un chien andalou", "Das goldene Zeitalter") noch einmal zusammenarbeiten. Seitdem das Branchenblatt Variety 2013 im Rahmen des Cannes Filmfestivals den Regisseur Aritz Moreno als einen der zehn wichtigsten neuen Talente nannte, gehört der Spanier zu den neuen Stars des spanischen Kinos. In den Hauptrollen glänzen Pilar Castro ("Julieta", "Volver"), Ernesto Alterio (TV-Serie "Narcos: Mexico", "Geheime Anfänge") und Luis Tosar ("Montags in der Sonne", "Sleep tight").

Die obskuren Geschichten eines Zugreisenden - Trailer