A Slice of Life

Filmplakat © siehe Verleih
In Kooperation präsentieren
die Volkshochschule Coburg, das Utopolis Kino und DIE REISEPALETTE Ahorn
die Filmemacherin Dr. Regina Knapp
und ihren Film "A Slice of Life" (42 min).

Einführung durch DR. Regina (Gina) Knapp und anschließendes Gespräch mit ihr und drei Protagonisten des Films.

Montag, 4. Juli, 19.30 Uhr

Utopolis Coburg, Kino 9 

Eintritt: 10 €
Karten gibt es 30 Min. vor Beginn der Vorstellung am Eingang zum Kino 9.
oder Anmeldung über www.vhs-coburg.de

Länge: 42 Min.
(Papua-Neuguinea, 2022)
Sprache: Tok Pisin mit englischen Untertiteln

Ein Film von Gina Knapp, Verena Thomas und Jackie Kauli

Dr. Regina Knapp dürfte vielen Coburgern noch bekannt sein. Geboren wurde sie zwar in Lae, Papua-Neuguinea, doch ihre Jugend und Schulzeit (Gymnasium Albertinum) verbrachte sie in unserer Stadt.

Heute ist sie Kuratorin für Visuelle Anthropologie in der Medienabteilung des Ethnologischen Museum und Museum für asiatische Kunst in Berlin. Als Anthropologin und Filmemacherin gilt ihr Interesse dem Südpazifik und insbesondere dem östlichen Hochland von Papua-Neuguinea, wo dieser Film entstand.

"A Slice of Life – Opena Gosalo" ist der Pilotfilm einer gleichnamigen Telenovela aus Papua-Neuguinea. Spielort ist Lopatena, eine Gemeinschaft von Subsistenzbauern und Kriegern im östlichen Hochland. "

"A Slice of Life" kombiniert Fiktion und Drama mit ethnographischen Aufnahmen über fünfundzwanzig Jahre und beruht auf wahren Begebenheiten. Das Drehbuch wurde vor Ort von den Filmemachern bzw. Anthropologen und den Mitgliedern der Gemeinschaft entwickelt, die auch als Schauspieler des Films agieren.


Dr. Regina (Gina) Knapp Dr. Regina (Gina) Knapp
Gina Knapp:
Gina Knapp ist Kuratorin für Visuelle Anthropologie in der Medienabteilung des Ethnologischen Museum und Museum für asiatische Kunst in Berlin. Sie ist Anthropologin und Filmemacherin mit umfangreicher Forschungs- und Filmerfahrung in Papua-Neuguinea, wo sie seit 1997 Forschungsprojekte durchführt. Ihre Forschungsthemen umfassen Kulturwandel und Austausch (PhD, Australian National University), Sprachdokumentation (VW-Foundation/ Max Planck Institute Leipzig), Konzepte von Person, Eme und Wert (University of Regina, Kanada). In ihrer Forschung wendet sie die audiovisuelle Dokumentation als Schlüsselmethode an und hat eine Reihe von ethnographischen Filmen und thematischen Clips produziert. Ihr neuester Film "Voices of Kula" (Wenner Gren Foundation) hatte gerade seine Premiere bei FiFo Tahiti. Obwohl ihr regionales Interesse den gesamten Südpazifik betrifft, hat Regina die meiste Zeit der Emes mit den Napamogona gearbeitet, einer Gemeinschaft im östlichen Hochland von Papua-Neuguinea. Ihre langjährige Beziehung zu den Napamogona ermöglichte es ihr, umfangreiches ethnografisches Filmmaterial zu sammeln, das teilweise in ihrem aktuellen Projekt A Slice of Life, der ersten Community-Telenovela des Landes, verwendet wird. Als Kuratorin für visuelle Anthropologie im Museum ist es ihr Ziel, die Zusammenarbeit mit Personen, Gruppen, Organisationen und Einrichtungen aus ” Herkunftsgemeinschaften” zu verstärken und ein “kollaboratives Archiv” der Film- und Fotosammlungen aufzubauen.
(Quelle: www. www.humboldtforum.org)