Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm

Filmplakat © siehe Verleih
(Dreigroschenfilm)
Deutschland / Belgien, 2018

Genre: Drama
Bundesstart: 13. 09. 2018
Länge: 136 Min.
FSK: ab 6 Jahren
Verleih / Copyright: © 2018 Wild Bunch Germany GmbH / © 2018 CENTRAL FILM Verleih GmbH

STAB

Darsteller: Lars Eidinger (Bertolt Brecht), Tobias Moretti (Macheath), Hannah Herzsprung (Carola Neher / Polly), Joachim Król (Peachum), Claudia Michelsen (Frau Peachum), Britta Hammelstein (Lotte Lenja / Jenny), Robert Stadlober (Kurt Weill), Peri Baumeister (Elisabeth Hauptmann), Christian Redl (Tiger Brown), Meike Droste (Helene Weigel), Max Raabe (Moritatensänger), u.v.a.

Regie: Joachim Lang
INHALT

Nach dem überragenden Welterfolg von "Die Dreigroschenoper" will das Kino den gefeierten Autor des Stücks für sich gewinnen. Doch Bertolt Brecht (Lars Eidinger) ist nicht bereit, nach den Regeln der Filmindustrie zu spielen.

Seine Vorstellung vom "Dreigroschenfilm" ist radikal, kompromisslos, politisch, pointiert. Er will eine völlig neue Art von Film machen und weiß, dass die Produktionsfirma sich niemals darauf einlassen wird. Ihr geht es nur um den Erfolg an der Kasse.

Während vor den Augen des Autors in seiner Filmversion der Dreigroschenoper der Kampf des Londoner Gangsters Macheath (Tobias Moretti) mit dem Kopf der Bettelmafia Peachum (Joachim Król) Form anzunehmen beginnt, sucht Brecht die öffentliche Auseinandersetzung.

Er bringt die Produktionsfirma vor Gericht, um zu beweisen, dass die Geldinteressen sich gegen sein Recht als Autor durchsetzen ...
Szenenbild © siehe Verleih
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INFO

"Die Dreigroschenoper", wie man sie noch nie gesehen hat: anspielungsreich, überbordend musikalisch und frech. Joachim A. Lang ("George", "Brecht – Die Kunst zu leben") interpretiert in seinem Kinolmdebüt den Welterfolg von Brecht und Weill völlig neu. In einem fulminanten und fiebrigen filmischen Kraftakt lässt Lang Realität und Fiktion verschmelzen, wechselt ießend zwischen Brechts Kampf gegen die Filmindustrie und dessen Vefilmung der "Dreigroschenoper", wie es sie niemals gab und sie hier vor den Augen des Publikums dennoch entsteht. Dabei lässt Lang den Dichter in seinen Worten sprechen: Alles, was Brecht im Film sagt, beruht auf Zitaten aus dessen gesamtem Werk und Leben. Und die Dreigroschenhandlung führt nun bis in die Gegenwart, die Gangster werden am Ende Bankiers, moderne Beherrscher des Geldmarkts. Filmunterhaltung auf höchstem Niveau – ein Stoff und eine Form, deren Radikalität und Aktualität ihresgleichen suchen. "Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm" ist hochkarätig besetzt mit Lars Eidinger ("25 km/h", TV-Serie "Babylon Berlin") als Brecht, Tobias Moretti ("Das finstere Tal", "Das ewige Leben") als Macheath, Hannah Herzsprung ("Die geliebten Schwestern", TV-Serie "Babylon Berlin") als Carola Neher und Polly, Joachim Król ("Der bewegte Mann", "Lola rennt") als Peachum, Robert Stadlober ("Crazy", "Krabat") als Kurt Weill, Peri Baumeister ("Unsere Zeit ist jetzt", "Halbe Brüder") als Elisabeth Hauptmann und Musiker Max Raabe ("Der bewegte Mann", "Im weißen Rößl am Wolfgangssee") als Moritatensänger.

Mackie Messer - Brechts Dreigroschenfilm - Trailer